GEFMA 945 – CAFM-Trendreport 2017

GEFMA und Lünendonk veröffentlichen gemeinsam erweiterten CAFM-Trendreport 2017

 

  • CAFM ist Voraussetzung für professionelles Facility Management
  • Mangelndes Bewusstsein für Dokumentationspflichten gilt als Haupthindernis für Einführung von CAFM-Software
  • Erstmals wurden über 300 Anwender in die Analyse einbezogen
  • Dritter CAFM-Trendreport ab sofort verfügbar

Bonn/Mindelheim, 21. Februar 2017. GEFMA und Lünendonk veröffentlichen gemeinsam den CAFM-Trendreport 2017. Erstmals fungiert das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder als Mit-Herausgeber. Der neue Trendreport für Computer Aided Facility Management (CAFM) erscheint nach 2013 und 2015 bereits zum dritten Mal und basiert auf der Befragung von Anbietern sowie erstmals auch von über 300 Anwendern. Zahlen, Daten und Fakten zu Umsätzen der Anbieter, Markt- und Auftragsvolumina, Mehrwert von CAFM-Software, Hinderungsgründen für den Einsatz sowie aktuelle Themen und Trends gehören zum Inhalt. Der Trendreport wird vom Arbeitskreis CAFM des GEFMA und Lünendonk herausgegeben und ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr im Online-Shop verfügbar.

Grundvoraussetzung für professionelles Facility Management

Die rechtssichere Durchführung und Dokumentation von vorgeschriebenen Wartungen gehört zu den Kernaufgaben des Facility Managements und ist entsprechend aufwändig. CAFM-Systeme erleichtern diese Pflichtaufgabe durch eine effiziente elektronische Ablage. Ein Hauptgrund für die noch immer geringe Verbreitung von CAFM-Systemen liegt aus Sicht der Studienteilnehmer im geringen Bewusstsein in Unternehmensteilen jenseits der Fachabteilungen für Real Estate respektive Facility Management begründet sowie beim verantwortlichen Management. Dabei ist der Mehrwert unter den Studienteilnehmern unbestritten: CAFM-Systeme erleichtern und verbessern die Dokumentation, tragen zu einer deutlich höheren Transparenz bei und steigern die Effizienz der Gebäudeverwaltung. Jeweils 95 Prozent der befragten Anbieter sind dieser Meinung. Unter den sechs vorgegebenen Feldern sehen die Teilnehmer auch bei den Gesamtkosten (81%), der Flächennutzungseffizienz (73%) und den Betriebsunterbrechungen (61%) ebenfalls einen großen Mehrwert durch den Einsatz von CAFM-Systemen.

Dazu sagt Thomas Ball, Senior Consultant bei Lünendonk und Co-Autor des Trendreports: „Um diese Potenziale zu nutzen, gilt es, die Akzeptanz im Management zu erhöhen, indem der Mehrwert für das eigene Unternehmen und die Risiken im Rahmen der Betreiberverantwortung herausgestellt werden. Darüber hinaus sind auch die Anbieter gefragt. CAFM-Software muss sich nahtlos in die Unternehmens-IT integrieren oder im Zuge einer weiteren Standardisierung aus der Nische der Speziallösung heraustreten und durch eine breite Nutzung im Unternehmen zur Standard-Software gehören.“

Kleinteiliger Markt

Der Anbieter-Markt für CAFM-Software ist weiterhin kleinteilig. Die Anbieter gehen überwiegend von einem Marktvolumen zwischen 100 und 150 Millionen Euro pro Jahr aus. Nur ein Viertel der 15 teilnehmenden Anbieter generiert mehr als drei Millionen Euro Umsatz im Jahr. Die wichtigste Umsatzquelle ist das Neugeschäft. Im Durchschnitt werden rund 40 Prozent der Umsätze mit Einführungsprojekten erzielt. Nur rund die Hälfte dieser Einführungsprojekte übersteigt ein Volumen von 50.000 Euro. GEFMA-Vorstand und Leiter des Arbeitskreises CAFM, Prof. Dr. habil. Michael May, erwartet durch die zunehmende Akzeptanz von Cloud-basierten CAFM-Lösungen einen Wachstumsschub für den Gesamtmarkt. Zudem verlangten Digitalisierung und innovative Services von Dienstleistern und Auftraggebern den Einsatz solcher CAFM-Lösungen, die modernste Technologien nutzen und bereitstellen. „Auf die führenden Player und Trends von morgen darf man gespannt sein“, so May.

 

Bezugsmöglichkeiten:
GEFMA 945 CAFM-Trendreport 2017
Februar 2017, 75 Seiten, enthält detaillierte Auswertungen sowie einen umfassenden Kommentar
Schutzgebühr für pdf-Datei : 30,00 Euro (GEFMA-Mitglieder 15,00 Euro)
(Preise zzgl. USt. und Versandkosten)
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