Arbeitskreis Qualität
Historie und Ziele

- AK Qualität in Köln, März 2006
Der FM-Markt in Deutschland läuft Gefahr, dass Preis zum ausschließlichen Vergabekriterium wird. Intransparenz in Preis und Leistung sowohl auf Anbieter- als auch auf Nachfragerseite machen eine faire und langfristige Zusammenarbeit zwischen Kunden und Anbietern von FM-Dienstleistungen schwierig. Um dem Markt für die Zukunft transparente Instrumente, Methoden und Messkriterien zur Erbringung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen und somit das Vertrauen aller Beteiligten zueinander und in die Leistung zu stärken, hat GEFMA Ende 2004 seine Qualitätsoffensive gestartet. Der neue Arbeitskreis Qualität verfolgte aus verschiedenen Betrachtungswinkel von Nutzern/Eigentümern, Beratern und Dienstleistern nachfolgende Ziele:
Gemeinsames Verständnis von Qualität bei Auftraggebern und Auftragnehmern
- Einheitliches Begriffsverständnis
- Beschreibung von Qualität in Zusammenhang mit Dienstleistungen
Sicherstellung von Qualität in Prozessen und Verfahren
- Festlegung von Messkriterien, Steuerungsinstrumenten und Verfahrenssicherheit
- Schaffung von Standards in der Leistungsdefinition und Befähigung
Aufbau von partnerschaftlichen Verhältnissen zwischen Auftraggebern und Dienstleistern
- Schaffung von Transparenz und Kompetenz
- Optimierung der Kommunikation
- Empirische Erhebung zum Verständnis der Kundenwünsche / -vorstellungen
Themen und Instrumente
Das entscheidende Kernthema des Arbeitskreises Qualität stellt die Entwicklung von einheitlichen Standards für die Vergabe, Erbringung und Messung von FM-Dienstleistungen dar.
- Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Qualitätspyramide GEFMA (Richtlinien 710, 720, 730, ff)
- Verknüpfung von Qualitätsebenen der Pyramide mit Standardvertrags- und Standardleistungsverzeichnis-Empfehlungen
- Präqualifikation von FM-Dienstleistern
- Verbandsübergreifende Weiterentwicklung der Standardleistungsverzeichnisse und Standardverträge und Einbringen von werkvertraglichen Aspekten
- Unterstützung der Standardisierung von Vergabeprozessen
- Standardisierte SLA‘s (Service Level Agreements) und KPI‘s (Key Performance Indicators) zur Beschreibung und Messung der FM-Dienstleistungen
- Entwicklung eines einheitlichen Reportings
- Mitwirken bei der Entwicklung von Richtlinien
Ergebnisse
Wichtigtes Ergebnis des AK war die Umsetzung von FM-Excellence:
Lösungen für Betreiberverantwortung im Facillity Management mit Richtlinien,
zertifizierte Betreiberverantwortung und ipv® Integrale Prozess Verantwortung.
Sprecher AK Qualität: Satya-Alexei Sievert (22 kB)












